18. März 2008

Ausschluss von Webseiten im Content-Netzwerk

Das Targeting für Anzeigen, die im Content-Netzwerk ausgeliefert werden, ist in den letzten Monaten immer genauer geworden. Das hat natürlich den Effekt, dass man auf der einen Seite nun sehen kann auf welchen Top-Seiten die eigenen Anzeigen laufen, jedoch sieht man auf der anderen Seite auch allerhand minderwertige Seiten, die eher unerwünscht sind. Was macht man nun mit all diesen Informationen, die einen bei einigen großen Content-Targeting Kampagnen fast erschlagen können?

Das Ausschließen von Webseiten scheint eine sehr beliebte Methode zu sein, die einige Agentur-Mitarbeiter schier zur Verzweiflung treiben kann. Jeden Tag tauchen wieder neue kleine Webseiten auf, die nicht genau zur Zielgruppe passen und sie werden deshalb sofort ausgeschlossen. Ich halte zwar nicht sehr viel von dieser Methode und denke die knappen Zeitressourcen können sinnvoller verwendet werden, jedoch gibt es bei einigen AdWords-Konten schon riesige Listen an ausgeschlossenen Webseiten. Google musste nun einen kleinen Riegel vor dem Massenausschluss einfügen und hat das Limit auf 5000 Webseiten festgesetzt. Ich denke es wird die meisten AdWords-Kunden kaum stören und dieses Limit betrifft nur ein paar wenige Konten.

Wer zu viele Websites ausgeschlossen hat, sollte sich vielleicht auch mal Gedanken machen auf Placement Targeting umzustellen, um etwas mehr Zeit für wichtigere Optimierungen zu haben.

Kommentare:

Jan-Ole hat gesagt…

Ich finde den Schritt ausgesprochen gut. Möglicherweise wrden dann ja auch irgendwann die richtig miesen MFA-Seiten aus dem Adsense-System ausgeschlossen.

Ich müsste dann bei meinem Adwords-Konto nicht mehr die ganzen kleinen miesen Seiten sperren, die nur Geld verdienen wollen aber keinen Kunden bringen.

Lennart hat gesagt…

@Jan-Ole Es wird in Zukunft möglich sein ganze Blöcke von Webseiten auszuschließen, damit man sich nicht mehr um jede Seite einzelnd kümmern muss.
Ansonsten verstehe ich es gut, dass du die fiesen MFA-Seiten ausschließen willst. Leider gehören die aber nunmal zu Wertschöpfungskette dazu und liefern manchmal sogar sehr gute CPOs.