13. August 2007

Falsche Conversion Rate?

Warum steht mein Top-Wettbewerber eigentlich bei den AdWords-Anzeigen immer über mir, obwohl ich mit dem CPC schon so weit hochgegangen bin, sodass sich die AdWords-Kampagne kaum noch rechnet? Zahlt er drauf? Hat er vielleicht eine Quersubventionierung durch andere Projekte? Oder sind die Anzeigentexte einfach so viel besser, dass die Klickrate deutlich höher ist?

Es kann hier viele Gründe für eine höhere Position geben und meistens liegt es tatsächlich einfach an einer besseren Klickrate durch starke Marken oder gute Anzeigentexte.

Manchmal liegt die Antwort aber auch in der Berechnung der Conversion Rate der AdWords-Kampagne, da oft von einer falschen Conversion Rate ausgegangen wird.

Die Conversion Rate sollte in der Regel nicht einfach pauschal für die Website berechnet werden, sondern nur für Besucher, die über die AdWords-Kampagne gekommen sind. Oft sind Klicks, die über AdWords gekommen sind, wertvoller als Klicks aus dem Suchindex. Um die AdWords-Kampagne genau zu bewerten, muss hier eine separate Conversion Rate genommen werden, aufrgrund derer auch die maximalen Klickpreise berechnet werden können. Wer hier eine genaue Kalkulation aufstellt, wird schnell feststellen, dass die Klicks wertvoller sind als bei vielen anderen Quellen.

Mit einem ungenauen Tracking werden oft Besucherzahlen angegeben, die die eigenen Besuche und eventuell sogar die von Suchmaschinen-Crawlern beinhalten. Mit diesen Daten wird die Conversion Rate dann viel zu gering berechnet und ich kann deshalb bei den Geboten meiner Wettbewerber nicht mithalten.

Timo hat in einem Artikel auf seinem Blog beschrieben, wie ich bei Google Analytics mit einem Filter nur die Besucher, die über AdWords gekommen sind, angezeigt bekomme. Mit diesen Daten kann ich nun hervorragend eine exakte Conversion Rate berechnen und werde schnell sehen, wie hoch ich mit meinen Geboten wirklich gehen kann.

Viel Spass beim Experimentieren!

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