31. Oktober 2007

Quality Score transparent

Was wurde in der Vergangenheit nicht alles über den Quality Score gerätselt. Eigentlich war es nie wirklich schwierig ein AdWords-Konto für einen möglichst hohen Quality Score zu optimieren, nur wurde er oft als ein Mythos dargestellt. In der AdWords-Hilfe sind die einzelnen Faktoren nun recht transparent zu finden und es werden einige Punkte erklärt, die immer wieder für Fragen gesorgt haben. Es werden insgesamt 3 verschiedene Quality Scores erklärt:

Bei dem Mindestgebot für ein Keyword ist es wichtig zu verstehen, dass die im Konto angezeigte Klickrate nicht 1:1 mit dem Quality Score übereinstimmt. Impressions, die im Werbenetzwerk entstanden sind, werden zwar im Konto angezeigt, werden jedoch nicht für den Quality Score mit einbezogen. Interessant ist auch der Punkt Relevanz eines Keywords für seine Anzeigengruppe. Wer sehr große Anzeigengruppen mit vielen Keywords erstellt, sollte somit stets darauf achten, dass alle Keywords zum gleichen Thema gehören und nicht bunt zusammengewürfelt wurden.

Bei der Bestimmung der Anzeigenposition wird der Punkt "Relevanz des Keywords und der Anzeige für die Suchanfrage" erwähnt, was etwas anderes ist als Relevanz des Keywords für seine Anzeigengruppe. Des Weiteren werden hier ebenfalls keine Impressions aus dem Werbenetzwerk gewertet.

Beim dritten Quality Score, der für die Auslieferung im Content-Netzwerk relevant ist, spielt dagegen die Landing Page Quality eine größere Rolle. Des Weiteren ist die bisherige Klickrate einer Anzeige auf einer Seite des Content-Netzwerks sehr wichtig. Eine Anzeige muss sich hier zunächst durch eine gute Klickrate auf einer Content-Seite "beweisen" und wird bei einer guten Klickrate in Zukunft öfters ausgeliefert. Man muss also bei Content Targeting Kampagnen etwas mehr Geduld haben und die Kampagnen kommen erst mit der Zeit ins laufen.

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