4. April 2008

Markenschutz bei AdWords in UK

Der Markenschutz bei AdWords in Deutschland ist zurzeit ein sehr beliebtes Thema und hat schon viele Gerichte beschäftigt. In UK und Irland gibt es seit heute eine Änderung beim Umgang mit Marken und Google hat alle Marken zur Buchung freigegeben. Das bedeutet, dass Markenbeschwerden, die nach dem 4. April eingehen, zwar noch bearbeitet werden, jodoch gilt ab sofort eine neue Richtlinie.

Marken können in UK und Irland also als Keyword gebucht werden, dürfen aber nicht im Anzeigentext vorkommen. Ich denke die Klickpreise für Markenkeywords werden nun deutlich ansteigen und die Zeiten der CPCs von 1 Cent sind vorbei. Was bedeutet das für meine AdWords-Anzeigen in den beiden Ländern? Wenn ich noch nicht meinen Markennamen im Anzeigentext habe, sollte ich das schleunigst tun, um mich von den anderen Anzeigen stärker abzuheben. Des Weiteren sollte ich schnell Google-Aktien kaufen, da der AdWords-Umsatz in UK bestimmt ansteigen wird:)

Ich bin gespannt, ob eine ähnliche Freigabe irgendwann auch in Deutschland kommen wird.

Kommentare:

Brandguru*Manni hat gesagt…

Hi Lennart, ja wirklich eine weitreichende Entscheidung von Google. Wunderlich finde ich, dass es derzeit noch kein großes Aufsehen darüber gibt - mal sehen was die Presse dazu sagt. Es hängt viel davon ab, wie die Meinungsbildenden Zeitschriften und Blogs darüber sagen, dann wird sich zeigen wie groß der "Godwill" Verlust für die Marke Google ist.
Eines ist sicher: in den Umsätzen wird sich dies sicherlich zeigen und ein Kauf der Google Aktien wäre beim derzeitigen Kurs keine schlechte Idee - auch wenn gerade einer einige top Leute Google verlassen haben ;)

Lennart hat gesagt…

@Manni Ich glaube auch, dass es sehr positive Auswirkungen auf den Umsatz geben wird, wobei man nicht vergessen darf, dass es sich hier nur um UK handelt.
Ich finde die Entscheidung von Google aber sehr gut, auch wenn es eigentlich nicht Google´s Entscheidung ist, sondern die der Gerichte.