10. Juni 2008

AdWords 3.0: Von CPC zu CPA

In manchen Meetings schwärmen die alten Hasen noch von den Anfangszeiten als bei Google noch auf TKP-Basis abgerechnet wurde. Was nur ein paar Jahre her ist, hört sich in der schnelllebigen SEM-Branche schon nach Nostalgie an.

Nachdem jahrelang das CPC-Modell sehr erfolgreich lief, sieht man so langsam einen Wechsel von CPC zu CPA-Abrechnung. Mit der Einführung diverser Bid Management Optionen und vor allem dem Conversion Optimizer, ermöglicht Google den Werbekunden eine Abrechnung auf CPA-Basis, bei der die Aussteuerung der Gebote durch Google erfolgt. Wie jedes Bid Management Tool braucht auch der Conversion Optimizer von Google erstmal eine ausreichende Datenmenge, um die Gebote richtig festzulegen. Mit der Version 2.0 des Conversion Optimizers bietet Google nun die Möglichkeit an von einer CPC- auf eine CPA-Abrechnung umzustellen, wobei pro Kampagne die Voraussetzung von 200 Conversions innerhalb der letzten 30 Tage besteht.

Nachdem schon seit ein paar Monaten im Content-Netzwerk die Möglichkeit einer PPA-Abrechnung besteht, folgt also nun die Cash Cow von Google - Search. Ich finde die Umstellung von Google sehr gut und denke es ist schon sehr innovativ wie Google hier vorgeht. Statt sich auf das erfolgreiche CPC-Modell zu verlassen wird permanent nach neuen Möglichkeiten für die Werbekunden gesucht und das Produkt AdWords weiterentwickelt.

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